El Brugal nunca se acaba!

Lieber spät als gar nicht ein Beitrag zu den Ereignissen der letzten Woche. Alina war in Town, was sich sehr gut traf, denn dieses Wochenende verlängerte sich durch einen Feiertag + Brückentag + Urlaubstag zu einer kleinen Woche an sich.

Zuerst ein Bild vom Namensgeber dieses Eintrags:
Donnerstag Abends schauten wir bei Christoph vorbei, auf dessen Terasse ein glückseeliger Belgier namens Fabian die Vorzüge seines Lieblingsgetränks namens Brugal anpries. Ich hätte am liebsten ein Werbevideo für Brugal oder gegen Alkoholismus mit ihm gemacht, aber leider reichte seine Aufmerksamkeitsspanne dafür nicht.

Vom weiteren Abend habe ich keine Bilder. Wir waren jedenfalls in einem recht netten Club und ich hab mich wie Bolle gefreut, als “We Wrote the Funk” von Parliament gespielt wurde. P-Funk vom feinsten. Anyways, am Freitag gingen wir dann erstmal auf Madridtour:

Zuerst einen Kaffee in Chueca…

…dann Gran Via abgelaufen

Dann in einem Sfera eine Sonnenbrille unwissentlich geklaut. Ich hatte mir 2 Hemden für die Arbeit in dem Laden ausgesucht und diese Sonnenbrille eben dazu. Erst als ich zu Hause war realisierte ich, daß die Brille nicht auf der Rechnung stand. Ist eigentlich auch gut so – gestern ist mir das eine Glas schon rausgefallen.

Sol mußten wir uns natürlich auch anschauen…

Weiter in den Retiro. An dem Denkmal auf der anderen Seite stehen übrigens nur Typen, die aussehen wie Ali G und dir zuzischen, ob du “brauchst”. Einmal in der Stunde fährt die Polizei vorbei und man grüßt sich. Ein irres System…

Alina und ich im Spiegelbild der Botschaft von Andorra. Im Hintergrund wieder der Retiro…

Am Abend ging es dann weiter zu La Latina. Um den 15. August gibt es da jedes Jahr ein Straßenfest namens “La Paloma”. Da ich schon letztes Jahr viel Spaß auf diesem Fest hatte, freute ich mich schon seit meiner Ankunft in Madrid darauf. Auf dem Bild versucht Christoph übrigens seinen Kopf so zu positionieren, als hätte jemdand ihn in Photoshop nachträglich verschoben…

Also mit so einem Bier in der Hand kann man doch nicht unglücklich dreinschauen. Leider konnten wir nicht klären, wie viel eigentlich in so einen Becher passt, aber die Schätzungen rangieren zwischen 0,66 und einem Liter…

Christoph mußte natürlich gleich zeigen, daß er noch mehr Alkohol in seinen Händen halten kann.

Weiter durch die Menge. Es war rappelvoll.

Der Typ hatte definitiv seinen Spaß. Wer barfüssig so tanzt ist sicher druff…

Auch die älteren Generationen waren vertreten und hatten…äh…sowas wie Spaß. Props an Christoph für das Foto.

Bernd war übrigens auch mit dabei…

Danach ging es weiter in einige Clubs und durch Zufall trafen wir:

Daniel! Mitsamt dem Sohn seiner Vermieterin (dessen Namen ich immer vergesse) und einer Freundin (die wohl zur Sprachschule Enforex geht, aber ich könnte mich auch irren).

Danach war Schlafen angesagt.

Am nächsten Morgen sprangen wir frisch in die Renfe, um zum Valle de los CaĆ­dos zu fahren. Trotz meiner ursprünglichen Abneigung, eine derartige Naziprunkstätte zu besichtigen, überwog am Ende die Neugier.

Das Problem an unserer Planung war jedoch, daß nur einmal am Tag ein Bus vom nächsten Bahnhof dorthin fährt und dieser so ca. zeitgleich mit unserem Aufbruch aus Madrid losfuhr. Naja, nachher ist man immer schlauer und es war nicht wirklich schlimm, daß wir in El Escorial strandeten, denn wir konnten uns dort die Klosterresidenz San Lorenzo el Real de El Escorial in Ruhe anschauen.

Der größte Renaissancebau der Welt aus der Ferne…

Kunscht…

Der Platz vor dem Haupteingang.

Der Haupteingang in der Nahaufnahme. Dieser Teil hat eine derart glatte Fassade und perfekt eingepasste Steine, daß ich mich sehr wundern würde, wenn der Eingang nicht viel später fertiggestellt worden wäre.

Blick vom Königshof auf die Kirche.

Nachdem wir mit voller Charmoffensive die Aufpasserin überzeugt hatten, daß wir 5 Minuten in die Kirche dürfen, obwohl eine Hochzeitszeremonie gerade anfangen sollte, konnte ich schnell einige Bilder von der Kirche machen.

Der Altar.

Christoph und der Seitengang…

Das Brautpaar. Insgesamt war die Hochzeitsgesellschaft höchst unseriös gekleidet, weshalb ich mich bis heute frage, in welchem Business die eigentlich alle sind…

Auf dem Weg zum Garten.

Sin comentario.

Nicht nur, daß man den Plaza Castilla vom 60 Kilometer entfernten Escorial aus sehen kann. Nein, man kann auch super die Smogwolke erahnen, die sich über Madrid legt. Angeblich kommt das ja von den jüngsten Waldbränden, aber erstens sind die 500 Kilometer weit weg und zweitens liegt dieser Dunst nur über Madrid…

Nach erfolgreicher Besichtigung tranken wir einen Kaffee in einer der Touriplätze und danach ging es zurück nach Madrid.

Das war der erste Teil des Wochenendes. Coming up next: Fuffies im Club, Stierkampf und (surprise) Barbecue.

Eine Antwort zu “El Brugal nunca se acaba!”

  1. Martin sagt:

    Ich sag da passt ne fünftel Gallone rein!

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