Abschluß Wochenende mit Alina
Der Titel klingt etwas nüchtern. Liegt vieleicht daran, daß es für diesen Teil kein wirklich schlagendes Motto gibt. Außerdem wird es langsam Zeit, wieder über den “Alltag” zu berichten (vieleicht anfang nächster Woche, aber dann sind meine Fotos von heute ja auch nicht mehr aktuell).
Jedenfalls waren wir am Montag dann etwas geplättet. Mag auch daran gelegen haben, daß mich Alina nach 6 Stunden aus dem Bett gehauen hat (mit der Anmerkung, sie schlafe nie lange, wenn sie zuvor Alkohol getrunken hat). Vale…

Bin ich froh, daß wir immer bei Christoph feiern. Nicht auszudenken, wenn ich das aufräumen müßte. Immerhin hat Alina geholfen, so daß mein Gewissen etwas besser wurde. Etwas arschig von mir, aber mein Geisteszustand an diesem Montag wird sehr gut durch obiges Bild reflektiert.
Weiter ging es zu Christophs Pool:

Gemütlicher Nachmittag am Pool. Gut, daß ich meine Badehose nicht mit nach Madrid gebracht habe, aber egal. Immerhin hatte ich Spieltrieb dabei.
Fällt euch an diesem Bild etwas auf? Nein? Schaut euch mal diese Nahaufnahme an:

Holy Cramoly! Geranien sind das sicher nicht. Aber Vollprofis hätten sicher Lupinen oder sowas in die Blumenkästen davor gesetzt (oder ihre Aktivitäten in den Keller verlagert).

Vieleicht irre ich mich ja auch, aber nach Zierpflanze sieht das nun wirklich nicht aus.
Nach dem Pool schauten wir bei Christoph etwas fern. Eigentlich wollte ich an diesem Tag nicht mehr ausgehen. Schon allein aus finanziellen Erwägungen und weil ich einfach fertig war. Aber wie so häufig änderte ich meine Meinung am Abend und wir zogen zu einem meiner Lieblingsclubs, in dem ich seit einem Jahr nicht mehr war:

Karim, Alina und ich im Moe. Leider war die Tanzfläche gesperrt und ich habe auch nur ein ziemlich blödes Foto von uns gemacht, aber immerhin.

Karim ist mal nach einem Besuch im Moe sehr krank geworden (den Freunden, mit denen er dort war ging es ähnlich). Folglich nippte er nur an dem Drink, den wir ihm spendierten.
Nachdem Alina und ich ausgetrunken hatten, ging es weiter in die Innenstadt.

Hinunter ins Parasol. Großer Laden.

Schlechtes Foto von uns. Es war leider noch ziemlich leer - war ja auch erst 3.

Langsam füllte es sich. Die Einrichtung ist zwar nicht gerade schön, aber dafür wird Rock und Funk auf Discobeats gespielt. Spätestens bei “Sympathy for the Devil” war ich hin und weg.

Hab mich mit dem DJ etwas unterhalten. Nach einiger Überzeugung durfte ich sogar ein Bild machen. Gut, daß das hier niemandem was bringt, aber es war eine ziemliche Aktion, deshalb dieses nichtssagende Bild…
Danach wieder mal nach Hause und am nächsten Vormittag dann weiter nach Atocha, um nach Toledo zu fahren.

Leider hatte halb Madrid die gleiche Idee und deshalb flanierten wir erstmal durch den Urwald in der Bahnstation, der als Erinnerung an den 11. März dort steht (die Züge explodierten kurz vor Atocha…).

Das Tropical Island sollte sich mal von der Anlage inspirieren lassen, aber warscheinlich können die sich mitlerweile nichtmal den Flug nach Madrid leisten.

Das Reina Sofia, welches leider wie jeden Dienstag geschlossen hatte. Danach trennten sich unsere Wege. Christoph, Alina und die Franzosen gingen in den Prado, während es mich in den Retiro zum Lesen zog.

Viel kann ich hierzu nicht sagen - ich war ja nicht dabei. Bin einfach kein Freund klassischer Malerei. Für mich sind nur die “pinturas negras” von Goya wirklich interessant und die stehen momentan größtenteils im Archiv.
Nach 3 Stunden traf ich die Truppe wieder vor dem Prado und wir machten uns auf zum Retiro, wogegen ich nichts einzuwenden hatte.

Eine kleine Außenstelle des Prado, welche auf dem Weg lag.

Jan und Christoph.

Man muß wissen, daß es an diesem Tag recht windig war.

Christoph attackiert eine unschuldige Passantin…

Alina vor Pudelbäumen. Gibt sicher auch einen Fachbegriff für diese Bäume, aber mich erinnern sie an Pudel…

Ein weiterer Vertreter von Arbol Pudeliensis aus der Gruppe der Hülsenfrüchtler (Fabaceae). Ich will auch so ein Teil, jedoch würde ich mir nie einen Garten zulegen.

Kitsch. Und auch noch falschrum. Ich kümmere mich die Tage um dieses Bild…

Bei der Wahrsagerin im Retiro: “Du wirst einen Laden finden, wo es Kleidung gibt, die dein Hinterteil vollständig bedecken könnte”. Danke für den guten Ratschlag.
Alina und ich gingen nach Hause - sie flog ja am nächsten morgen um kurz nach 6 - jedenfalls offiziell.
Seitdem gibt es wieder schlechtes Fertigessen und ich habe wieder genug Zeit, um Wolken zu fotografieren:

Alltag - 8 Stunden arbeiten und danach sich über das Wetter begeistern können. Gelegentlich auch ganz cool (wenn man wirklich mal ausgebrannt ist).
Waren jedenfalls absolut große 6 Tage.
Up next: Langeweile: Robert geht zur Reinigung, schaut eine Partie Snooker und dokumentiert den Fußballwahn seines Mitbewohners aus Cadiz, der ein Freundschaftsspiel zwischen Cadiz und Villa Real fluchend verfolgt…