Mein liebster Brausehersteller aus Atlanta…

ich trinke eure Produkte ja eigentlich gerne. Ich sehe auch über gewisse Mordvorwürfe aus Kolumbien stillschweigend hinweg, da ich die ferne Materie nicht recht beurteilen kann und der nächste Automat nicht weit ist.

Gratulieren möchte ich euch für eure Gewinnspiele - jede Stunde einen iPod gegen einen Flaschencode rauszugeben ist überaus großzügig.

Was mich hingegen in Rage bringt ist die Art, wie eben diese Seite aufgebaut ist. Mir ist ja klar, daß ihr besonders auf die die jüngeren Generationen zielt. Da muß schon alles cool aussehen und mit einer hippen Hintergrundmucke belegt werden. Aber auch jüngere Menschen schätzen es nicht, wenn jeder einfache Vorgang in eine Diashow ausartet. Daß man die Musik erst mit vorherigen Kentnissen der Seite Abstellen kann hilft auch nicht sehr. Außerdem ist ein Kolibri als Mauszeiger nicht wirklich funktional, denn der Erstnutzer weiß nicht so recht, ob er mit dem linken Flügel oder mit dem Schnabel Objekte anvisieren soll. Extrem sinnlos ist auch, daß man trotz regulärer Anmeldung auf der Seite die AGB jedesmal lesen muß, wenn man einen Code aktiviert. Und wenn mal etwas nicht funktioniert klingt eine Meldung wie “Sorry, aber da ging eine Kleinigkeit schief…” zwar sympathisch, aber hilft nun wirklich niemandem weiter.
Cokefridge.de ist ein wirklich gutes Beispiel für miesestes Webdesign. Usablility scheint überhaupt keine Priorität zu besitzen. Hauptsache es sieht auf einem schnellen Rechner besonders gut aus. Mit allem Wohlwollen könnte man behaupten, es wäre den verantwortlichen egal, wie viel Zeit der Kunde für einen einfachen Vorgang benötigt. Nach meiner Meinung exzemplarisch für die Haltung gewisser Marktführer.

Eine Antwort zu “Mein liebster Brausehersteller aus Atlanta…”

  1. Chris sagt:

    Das Wort “Usability” zu benutzen find ich gross

    Guten Tag.

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