Christoph in Argentinien - ich in den Startlöchern

Ein kurzer Hinweis, daß Christoph gerade den zweiten Eintrag seines Argentinien-Blogs veröffentlicht hat. Mein Praktikantenblog letztes Jahr startete auch eher seriös - ich bin gespannt auf die weitere Entwicklung.
Da meine Kamera inzwischen wieder läuft noch eine kurze Zusammenfassung, was in den letzten Monaten so lief:

4. Semester: Eine total böse Angelegenheit. 12 Stunden Vorlesungen und Seminare waren nicht unüblich. Ich arbeite deshalb noch jetzt an Dingen, die im März aktuell waren (wie z.B. der Geschenkgutschein, der seitdem auf meinem Tisch liegt). Das Tafelbild handelt übrigens von Netzwerkeffekten oder so.
Danach kamen die Prüfungen und seitdem fühle ich mich wie in einem Remake von “The Graduate” - nicht weil ich etwas erreicht habe oder mit älteren Frauen in die Kiste springe, sondern weil mich die neu-gewonnene Zeit etwas überfordert.

Gleichzeitig arbeite ich an unserem Projekt, welches noch nicht wirklich öffentlich ist (ich habe schon vorher vage Andeutungen gemacht, aber bald wird es konkret). So sieht jedenfalls harte Arbeit aus:

Hups, falsches Bild. Noch ein Versuch:

Sieht unprofessionell aus, aber wir machen sehr gute Fortschritte und ich werde spätestens im September enthüllen, womit wir uns eigentlich beschäftigen.

Da ein guter Teil unseres Projektes in Polen erstellt wird, bin ich mehrmals nach Posen gefahren. Warum fällt mir eigentlich immer bei Blogeinträgen auf, daß ich zum Friseur muß?

Außerdem verschachere ich gerade Autofelgen, welche mir nicht gehören. Ist ein ziemlich halbseidenes Biz. Ich bekomme jeden Tag Mails nach dem Motto: Ich würde die Teile gerne sofort erwerben, weil “ich nur kurz in Berlin bin”/”ich zum TÜV muß”/”meine Base im Krankenhaus ist”, deshalb die Frage, ob ich sie “für 200€” gleich mitnehmen könnte. Ich glaub ich werde nie wieder freiwillig Autoteile verkaufen. Die Interessenten sind einfach nur anstrengend und die Umgangsformen sind zu rau für meinen Geschmack.

Momentan versuche ich, eine Webseite im Jugendstil zu erstellen. Meine positive Grundeinstellung zu dieser Epoche verschlechtert sich dabei von Tag zu Tag.

Coming up next: Wenn alles klappt fahre ich zum Segeln in die Masuren (ein Eintrag ist Pflicht). Danach die Auflösung, woran wir arbeiten. Kurz danach die Fahrt nach China (zig Einträge) und wenn alles gut geht unsere Rückfahrt über Peking - Moskau per Transsib (ergo Zug). Es wird jedenfalls nicht langweilig…

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